Herbal Health

Diese Woche durfte ich an einem ausgesprochen spannenden Workshop meiner großartigen Freundin Nina teilnehmen. Nina war lange Zeit Inhaberin einer stattlichen, sehr erfolgreichen PR-Agentur in Hamburg. Ich behaupte aber, dass sie insgeheim einfach schon immer eine kleine Kräuterhexe war. Jedenfalls wusste ich, dass ich  - nicht erst seit ihrer Heilpraktiker-Ausbildung vor einigen Jahren - bei jeglichen Gesundheitsfragen immer das richtige Mittelchen von ihr bekommen konnte.

Es freut mich sehr, dass sie jetzt ihren „Herzensweg“ eingeschlagen und inzwischen ein wirklich fundiertes Wissen über die Heilkraft der Pflanzen erlangt hat, das einfach geteilt werden muss!

Beim Workshop in der hübschen Kurkuma Kochschule in Hamburg Eimsbüttel ging es um das Thema „Gesund und fit durchs Jahr“ – was zugegebenermaßen weniger spannend klingt als es war.

Nun habe ich das große Glück wirklich sehr selten krank zu sein (toi toi toi). Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, dass mich eine Erkältung oder Grippe tatsächlich mal ans Bett gefesselt hätte in den letzten Jahrzehnten. Bis auf ein leises Halskratzen, was sich im schlimmsten Fall mal ein paar Tage hinzieht und sich in noch schlimmeren Fällen, wie in diesem Jahr, auch mal zu einem seltsamen Husten entwickelt, gehen die Winter recht harmlos an mir vorüber (zumindest was Krankheiten angeht).

Für gutes & gesundes Essen habe ich mich zwar eigentlich schon immer interessiert und ein Freund von Schweinebauch und Bratkartoffeln war ich Zeit meines Lebens nie, aber ob das der Grund dafür ist weiß ich nicht.

Eigentlich habe ich auch keine spezielle Art mich zu ernähren – ich liebe Asiatisches und Indisches Essen, sonst esse ich aber auch gerne sehr clean.

Vor einigen Jahren habe ich mal für eine längere Zeit vegan gelebt, was mir wahnsinnig gut geschmeckt, mich in letzter Konsequenz aber fast ein wenig gestresst hat. Denn wenn meine Taschen nicht permanent randvoll mit Nüssen, Äpfeln, Datteln und sonstigen Zwischenmahlzeit-Snacks gefüllt waren konnte ich die Tage beinahe nicht überleben. Ich musste einfach kontinuierlich essen um mich nicht gänzlich unterzuckert zu fühlen. Puh!

So bin ich inzwischen bei einem persönlichen Wohlfühl-Essensplan angekommen, der gerne auch mal Fisch und Fleisch enthält, nicht Viel, aber ehrlich gesagt: mit gutem Gewissen. Denn ich achte schon sehr auf die Qualität und konsumiere mit Bedacht.

Aber zurück zum Workshop: wir sollen das Jahr mit einer Entgiftungs-Kur beginnen! Eigentlich ein Stichwort, mit dem ich bisher rein gar nichts zutun hatte. Obwohl rund um mich herum seit einigen Jahren alle Detoxen, Fasten, Saft-Kuren: das hat mich nie gereizt. Vielleicht ist es dann für meinen Körper auch nicht nötig, dachte ich, denn entgiften muss ja nur der, der viel Gift zu sich nimmt – und das kann ich inzwischen einfach nicht mehr von mir behaupten. Zumindest an einem Großteil der Tage im Jahr nicht;-)

Dennoch: diese Pflanzen-Kur hat mich total überzeugt, denn sie ist etwas ganz anderes als einwöchige-hauruck-Saftkuren, oder 40tägige Fastenzeit. Sie ist langfristig angelegt, beeinträchtigt den Alltag (und die Essensgewohnheiten) kaum, reinigt stufenweise bis tief in den Körper hinein und schafft im Endeffekt eine Basis für ein starkes Immunsystem und eine große Portion Wohlbefinden. Ich werde sie auf alle Fälle ausprobieren und bin sehr gespannt, was sie mit mir anstellen wird.

Im Anschluss an die Kur hat Nina speziell zusammengesetzte HEILTees kreiert, die die Wirkung der Kur noch ein wenig fortsetzen und weiter für die kommende Zeit der Viren und Bakterien abhärten. 

Wir kippen die ausgesprochen hübsch aussehenden Teemischungen „Flow&Glow" und „HipHipHurra" auf dem Tisch aus und zerlegen sie in ihre Bestandteile: plötzlich erhält jedes einzelne Blättchen, jede Blüte, jede Wurzel eine ganz besondere Aufmerksamkeit– und wir lernen die Pflanzen mehr denn je zu schätzen. Denn das haben sie wahrlich verdient!

Dieses genaue „Sezieren“ setzen wir mit einigen anderen Pflanzen & Lebensmitteln fort. Wir lernen viel über ihre Kraft und ihren Einsatz im Alltag und sind oft überrascht wie naheliegend Gesundheit sein kann.

Natürlich sind wir hier in diesem Workshop ein Kreis von Menschen, die sich gerne mit guter Ernährung beschäftigen, für die Homöopathie eine ernstzunehmende Alternative zur Allgemeinmedizin ist (es ist auch eine Ärztin anwesend, die erstaunlich oft sämtliche Aussagen bekräftigt & keinesfalls kritisch hinterfragt, was die Heilwirkung der Pflanzen betrifft!) und die allesamt ein sehr gesundheitsbewusstes Leben führen.

Und natürlich verlangt es eine gewisse Achtsamkeit, um überhaupt für derartige Dinge offen zu sein. Aber ich bin tief  überzeugt, dass es sich lohnt stärker auf sich – oder in sich hinein - zu hören & sich diesen Themen zu öffnen!

Wenn wir achtsam mit uns und unserem Körper umgehen, wenn wir auf Signale frühzeitig hören (die es ganz eindeutig gibt!), wenn wir ihm Gutes tun, dann erhalten wir ein wahrlich großes & vor allen Dingen auch lanfristiges Geschenk: uns rundum wohl, fit und – ja: glücklich zu fühlen!

All dies haben wir (nebst anderen, wirklich tollen Tipps für ein gesundes Leben & nicht zuletzt: eine tolle Ausstrahlung) aus dem Workshop mit nach Hause genommen. Ich bin überzeugt davon, dass die Mehrzahl der Teilnehmerinnen bereits hochmotiviert die Reformhäuser leergekauft und mit den ersten kleinen Veränderungen in der täglichen Ernährung begonnen hat. Nina zeigte uns jedenfalls: All das ist kein Hexenwerk, im Grunde ist es das Natürlichste auf der Welt. Und das war bekanntlich schon immer das Beste & Ehrlichste.

Da ich schon in wenigen Wochen nach Indien reisen werde lohnt es sich für mich nicht bereits jetzt mit der Kur zu beginnen, Nina hat mir allerdings eine kleine Echinacea-Extra-Kur empfohlen, mit der ich meinen Magen Indien-tauglich stärken kann. Sie findet eben doch noch für jede Gelegenheit ihr Mittelchen;-)

 

Infos zu Herbal Health: http://www.ninaheine.de